Muster wählerliste betriebsratswahl

Aktive Abstimmung bedeutet, dass der Mitarbeiter abstimmen kann. Wahlberechtigt sind alle Arbeitnehmer, die mindestens 18 Jahre alt sind. Passive Abstimmung bedeutet, dass der Mitarbeiter nominiert werden kann und wahlberechtigt ist. Dies gilt für alle Mitarbeiter, die mindestens 18 Jahre alt sind, sofern sie zum Zeitpunkt der Wahl mindestens sechs Monate im Unternehmen waren. Eine Schlüsselrolle spielt der Betriebsratsvorsitzende, der vom gesamten Betriebsrat aus seiner Mitte gewählt wird. Zu seinen rechtlichen Aufgaben gehören das Einberufen der Sitzungen und die Festlegung der Tagesordnung. Das Gesetz schreibt auch vor, dass in Betriebsräten mit neun oder mehr Mitgliedern (über 200 Beschäftigte) ein separater Betriebsrat aus dem Betriebsrat gewählt werden sollte, der sich mit dem Tagesgeschäft befasst. (Der Betriebsratsvorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende sind automatisch Mitglieder dieses Ausschusses.) Wenn der Betriebsrat will, kann er auch andere Unterausschüsse einrichten. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, alle notwendigen Kosten der Betriebsratswahl zu tragen. Dazu gehören Materialkosten, Kosten für Arbeitsausfall, Ausbildung, Reisekosten (gegebenenfalls für verschiedene Unternehmensteile), Rechtsberatung und Vertretung. Regelmäßige Betriebsratswahlen in Unternehmen, die bereits einen Betriebsrat haben, finden in der Regel alle vier Jahre statt.

In Unternehmen, die keinen Betriebsrat haben, sind Wahlen jederzeit außerhalb des Vierjahreszyklus möglich, um erstmals einen Betriebsrat zu gründen. Der Betriebsrat hat vollstreckbare Mitbestimmungsrechte, wenn der Arbeitgeber Leitlinien für künftige Maßnahmen in diesen Bereichen erarbeiten will, zum Beispiel Auswahlkriterien für Entlassungen. Außer an größeren Arbeitsplätzen (mehr als 500 Beschäftigte) kann der Arbeitgeber jedoch nicht verpflichtet werden, solche Leitlinien zu erarbeiten. Der deutsche Arbeitsminister fordert virtuelle Betriebsratssitzungen Betriebsräte muss bei der Erfüllung ihrer Aufgaben – wie der Teilnahme an Sitzungen oder der Beratung – eine Auszeit auf ihrem normalen Verdienstniveau erhalten. In Betrieben mit weniger als 200 Beschäftigten sind die Einzelheiten nicht gesetzlich festgelegt. Aber an größeren Arbeitsplätzen legt das Gesetz die Anzahl der Betriebsratsmitglieder fest, die von ihrer normalen Arbeit befreit werden sollten. Dies ist ein Mitglied an Arbeitsplätzen mit 200 bis 500 Beschäftigten; zwei, bei denen es 501 bis 900 gibt; drei für 901 – 1.500; vier für 1.501-2.000 und dann eine für jeden zusätzlichen tausend Mitarbeiter bis zu 10.000 mit einem für je 2.000 danach.

Uncategorized 29.07.2020

About